|
Die pädagogische Arbeit im
Internat orientiert sich an unseren allgemeinen Prinzipien
und einer individuellen Zielver-einbarung.
Die klare Struktur des Internatslebens erleben unsere Kinder und
Jugendlichen als wesentliche Unterstützung. Feste
Zeiten und Regeln im Alltag bedeuten
Verlässlichkeit und ermöglichen die Konzentration auf
das Wesentliche. Auf die Verletzung von Regeln reagieren wir mit Sanktionen.
(Beispiel: Ich komme heute eine halbe Stunde zu spät ins
Internat; deshalb muss ich morgen eine Stunde früher
zurück.)
Jeder Schüler hat einen festen Bezugserzieher,
der in besonderer Weise Verantwortung übernimmt und
regelmäßigen Kontakt zu den Eltern
hält.
Die Mädchen und Jungen in unserem Internat erhalten indivi-duelle
schulische Förderung. Wir helfen beim Erreichen des
geeigneten Schulabschlusses und bei der Berufswahl.
Das gemeinsame Leben im Internat ermöglicht soziales
Lernen in der Gruppe. Der Alltag in der Gemeinschaft verlangt
die alltägliche Einhaltung sozialer und
demokratischer Grundregeln.
Wir begleiten unsere Jugendlichen in den verschiedenen Phasen der
persönlichen Orientierung und Entwicklung. Regelmäßige
Gespräche dienen dem Aufbau einer vertrauensvollen
Beziehung, der offenen Reflexion und der Kritikfähigkeit.
Wir treffen in besonders wichtigen Situationen mit den von uns
betreuten Kindern und Jugendlichen schriftliche
Verein-barungen, weil sie helfen, Prioritäten
einzuschätzen und das eigene Verantwortungsgefühl zu
stärken.
Wir geben also jedem Kind und jedem Jugendlichen das altersgerechte
Maß an Freiheit und Eigenverantwortung.
Zeigt ein Schüler, dass er mit dieser Freiheit noch nicht
umgehen kann, gestalten wir den Rahmen vorübergehend enger,
damit er schrittweise lernt, seinen Freiraum angemessen
auszufüllen.
|